Völlig überschätzt und oft ein fataler Fehler

Soziale Netzwerke: Warum Ihr Unternehmen das nicht braucht

Soziale Netzwerke und Soziale Medien sind eines der häufigsten Themen in unseren Beratungen. Im folgenden Artikel gibt es einen kleinen Basis-Kurs, der Ihnen zeigt, was es damit auf sich hat. Sie erfahren, worauf es ankommt und können anschließend entscheiden.

Ein Artikel von Julia Faßhauer | veröffentlicht am 07.03.2020

Was ist Social Media?

Soziale Netzwerke sind online Plattformen, über die sich verschiedene Menschen austauschen können. Sie dienen dazu, Kontakte über das Internet zu halten. Früher wurden die sozialen Netzwerke ausschließlich privat genutzt. Da ging es dann darum, mit Mitschülern, Kommilitonen oder Arbeitskollegen Kontakt zu haben, auch wenn man sich gerade nicht sieht.

Sehr schnell wurden soziale Netzwerke dann aber ausgeweitet. Man kann sich mit Fremden in Gruppen zusammen finden. Diese Gruppen entstanden durch bestimmte Interessen. Das revolutionierte unser Sozialverhalten. Während man in seinem echten privaten Bekanntenkreis zum Beispiel mit einem Interesse ein Außenseiter war, konnte man sich über Social Media mit anderen Gleichgesinnten auf der ganzen Welt vernetzen.

Das hat vielen Menschen Halt und Zusammengehörigkeitsgefühl gegeben. Der Austausch von Informationen wurde drastisch beschleunigt. Freundschaften über den ganzen Globus konnten möglich werden, auch wenn sich die Menschen noch  nie gesehen haben.

Aber auch das war noch nicht genug. Schon bald hielten Firmen Einzug in die Sozialen Medien. Wer ein Unternehmen, einen Verein oder eine größere Interessensgruppe vertrat, hat sich zum Beispiel bei Facebook eine “Fanpage” erstellt. Dort werden thematisch passend Inhalte veröffentlicht und alle, die auf “gefällt mir” geklickt haben, bekamen diese Informationen in ihrem persönlichen Facebook angezeigt.

Aber auch das war noch nicht genug. Schon bald hielten Firmen Einzug in die Sozialen Medien. Wer ein Unternehmen, einen Verein oder eine größere Interessensgruppe vertrat, hat sich zum Beispiel bei Facebook eine “Fanpage” erstellt. Dort werden thematisch
passend Inhalte veröffentlicht und alle, die auf “gefällt mir” geklickt haben, bekamen diese Informationen in ihrem persönlichen Facebook angezeigt.

Social Media für Unternehmen

Da sich immer mehr Unternehmen entschlossen, eine Präsenz auf Social Media zu erstellen, war die Flut der Informationen irgendwann zu groß. Also haben die Betreiber der Netzwerke begonnen, die Inhalte zu bewerten und nur noch die besten anzuzeigen.

Social Media als kostenlose Quelle neuer Interessenten ist leider versiegt.

Aber das bedeutet nicht, dass Social Media per se nicht mehr interessant für Unternehmen ist. Für einige Unternehmen, die ein sehr großes Marketingbudget und eine ausgefeilte Social Media Strategie haben, lohnen sich die Sozialen Netzwerke noch sehr.

Um Soziale Netzwerke gewinnbringend für ein Unternehmen zu nutzen, müssen Sie wissen, worauf es bei den einzelnen Netzwerken ankommt. Welche Netzwerke es gibt und wie sie genutzt werden können, erkläre ich später ausführlich.

Ihr Unternehmen kann Social Media durchaus sinnvoll für sich nutzen, wenn Sie viele Privatkunden haben. Denn diese tummeln sich en masse auf Instagram und Co.

Kundensupport über soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook eignen sich, wenn Ihr Unternehmen dort eine Präsenz hat und Ihre Kunden sich dort viel aufhalten. Dann können Sie über die Messenger-Funktion dieser Plattformen Kundensupport anbieten.

Das ist in dem Sinn sehr vorteilhaft für den Kunden, da er die Apps vermutlich auf seinem Smartphone hat. Wenn er eine Frage oder ein Problem hat, öffnet er direkt die Apps, die ihm Kontakt zu den jeweiligen Unternehmen bieten.

Brancheninterne oder -übergreifende Kontakte über soziale Netzwerke

Die Netzwerke Xing und LinkedIn werden hauptsächlich dafür genutzt, sich mit Kollegen oder Partnern zu verbinden. Hier gibt es zwar auch Gruppen zum Austausch, aber hier werden vornehmlich kollegiale Nachrichten verschickt.

Lernen Sie einen Kontakt aus einem Partnerunternehmen kennen, vernetzen Sie sich meist auf Xing oder dem internationalen Pendant LinkedIn.

Sie werden über Änderungen in der Karriere oder bei Qualifikationen informiert, können zu Geburtstagen oder Jubiläen gratulieren. Der Vorteil, aus dem diese Netzwerke genutzt werden ist, dass sie einen informieren. Wenn Sie sich in Ihr Profil einloggen, sehen Sie Benachrichtigungen. Das ist gerade für die persönliche Note ihrer Geschäftsverbindungen sehr nützlich.

Außerdem kann hier ganz unkompliziert in kurzen und formlosen Nachrichten nach Tipps oder Hinweisen gefragt werden. So entstehen oft Kooperationen, die ohne ein Netzwerk nicht denkbar wären.

“Finden Sie Ihre neuen Mitarbeiter dort, wo Sie sich in Ihrer Freizeit aufhalten.”

Recruiting über Soziale Netzwerke

Neue Mitarbeiter zu finden ist aktuell eine echte Herausforderung. Je nach Branche können Sie aber mit ziemlicher Sicherheit bestimmen, welche potenziellen Mitarbeiter sich in welchem Sozialen Netzwerk aufhalten. Wir stellen uns erst einmal die Frage: Was heißt Recruiting für uns?

Einen neuen Mitarbeiter finden Sie meist in seiner Freizeit.

Entweder nach seinem Feierabend, wenn er entspannt auf dem Sofa sitzt, oder wenn er gerade keine Arbeitsstelle hat.

Präsentiert sich Ihr Unternehmen als hervorragender und attraktiver Standort, können Sie neue Mitarbeiter begeistern. Versetzen Sie sich während der Personalsuche in Ihre potenziellen neuen Mitarbeiter hinein. Was könnte sie interessieren? Was könnten sie sich wünschen?

Neue Mitarbeiter sind nicht einfach nur “human resources”, sondern echte lebendige Menschen mit Wünschen und Zielen.

Zeigen Sie auf Ihrer Präsenz in den Sozialen Netzwerken, dass Sie diese Ziele und Wünsche kennen, respektieren und erfüllen. Nutzen Sie seine Aufmerksamkeit und ziehen Sie ihn jetzt auf Ihre Internetseite. Dort können Sie ihm zeigen, wie gut Ihr Unternehmen zu ihm passt.

Die sozialen Medien sind perfekt, um Ihr Unternehmen menschlich und nah zu zeigen.

Recuitment Marketing betreiben Sie schon, wenn Sie sich dort aufhalten, wo sich Ihre neuen Wunschmitarbeiter tummeln. Sind Sie dort präsent und aktiv, haben Sie gute Chancen. Landet Ihr neuer Mitarbeiter auf Ihrem Profil, kann er sehen, wie aktiv Sie sind und was er von einer Arbeitsstelle bei Ihnen erwarten kann.

Gehalt ist dabei schon lange nicht mehr das ausschlaggebende Argument. Beim Recruitment Marketing heißt es auch, sich von seiner mitarbeiter-freundlichen Seite zu zeigen. - Nachdem Sie erst einmal die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.

Wenn Ihre neuen Mitarbeiter sehen, dass sie bei Ihnen nicht nur “human resources” sind, dann haben Sie schon einen Vorsprung gegenüber so einigen Mitbewerbern.

Sozial Media Strategie

Eine Social Media Strategie wird dann konzipiert, wenn es darum geht, über die Sozialen Medien neue Interessenten zu erreichen.

Das kann sich bei einem großen Budget und ausreichender Reichweite lohnen, wenn Ihre Zielkunden zu den Selbstständigen oder zu den Privatpersonen zählen.

Social Media Beratung

Um zu einer Social Media Strategie zu kommen, steht an erster Stelle eine Analyse und eine Beratung. In der Analyse wird festgestellt, was das Unternehmen erreichen möchte. Auch die Zielgruppe wird genau definiert.

Anhand dieser Punkte kann Ihr Mediaberater nun fundiert entscheiden, ob Social Media überhaupt Sinn für Sie und Ihr Unternehmen macht. - Ein ehrlicher Mediaberater sagt Ihnen dann manchmal auch, welche Kanäle nicht für Sie geeignet sind.

Ihr Berater ermittelt für Sie die besten Vorgehensweisen. Welche Kanäle in welcher Reihenfolge und mit welcher Priorität. Welcher Aufwand ist nötig und welches Budget sollte zur Verfügung stehen?Eine Analyse der Mitbewerber ist bei der Social Media Beratung unerlässlich.

Oft lohnt es sich zum Beispiel lokal zu agieren. Viele Unternehmen agieren in einem abgesteckten Umkreis. Analoge Dienstleister, Restaurants oder Lieferanten brauchen keine globale oder nationale Audienz.

Bei einem Musiklehrer im Szenebezirk Friedrichshain lohnt sich dann eine Social Media Beratung für Berlin. Dabei kommen ganz andere Faktoren zum Tragen als bei einem Violine-Lehrer in München oder einer globalen Musiklern-Plattform.

Was beinhaltet eine Social Media Beratung?

  • Analyse der Mitbewerber auf den Sozialen Netzen
  • Ideen für Content
  • Ideen für Bildsprachen
  • Strategien für verschiedene Plattformen
  • Einschätzung über den nötigen Aufwand

Das Ziel ist, Ihre Interessenten auf Ihre Webseite zu bringen. Lesen Sie jetzt, was eine optimierte Webseite dann für Ihr Unternehmen leisten kann.

Wen möchten Sie erreichen?

Passen Sie Ihre Strategie darauf an.

In Kürze wird dieser Artikel um die Punkte Social-Media-Kommunikation, warum Social Media wichtig ist, Werbung-Schalten und die einzeln sozialen Netzwerke erweitert.